Einheit mit dem Göttlichen
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"Es gibt weder Schöpfung noch Zerstörung,
(Sri Ramana Maharshi) |
Das allumfassende Ganze kann man nennen, wie man will - Kosmos, Universum, Gott. Nennen wir es Gott. Wenn Gott alles ist, was existiert, ist er überall und es kann folglich nichts außer ihm geben.
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Da wir existieren, existieren wir also innerhalb von Gott. Wir sind ein Teil des Göttlichen, das göttliche Sein ist unsere wahre Natur! Wir waren nie wirklich getrennt von Gott, könnten es auch niemals sein, da nichts außerhalb von ihm existieren kann. Symbolisch gesprochen hat die Vertreibung aus dem Paradies nie stattgefunden, auch wenn wir durch das Einverleiben des Apfels der Sorte Dualität einen Teil von uns aus dem paradiesischen Einheitsbewusstsein in die materielle Welt projiziert haben. Wir sind immer noch im Paradies der göttlichen Einheit, es ist uns nur gerade nicht bewusst. Und warum nicht? Haben wir etwas falsch gemacht, sind wir von Gott bestraft worden mit einer Verbannung in den Kerker der materiellen Existenz? Nein, wir haben lediglich gewählt, unser Bewusstsein in einen Bereich des Göttlichen zu lenken, in dem wir gewisse physische Erfahrungen machen und dadurch lernen können. |
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Um diese spezielle Erfahrung der Dualität machen zu können, mussten wir
uns scheinbar aus der Einheit herausbewegen. Zum Orientieren in der Dualität
mit ihren ergänzenden Gegensätzen brauchten wir ein Werkzeug zum Unterscheiden,
also bekamen wir einen Verstand. Damit kann man sich in der physischen Welt
ganz gut zurechtfinden, denn sein Wesen ist das ständige Unterscheiden:
Nützlich fürs Überleben oder schädlich fürs Überleben, gut oder böse,
besser oder schlechter...
Aber der Verstand ist eben auch wirklich nur für seine Aufgabe als Werkzeug
zum physischen Zurechtfinden geeignet, das wirkliche Erkennen unserer Einheit
mit dem Göttlichen liegt aufgrund seiner dualen Bauweise außerhalb seiner
Möglichkeit. Mit einem Fernrohr können wir ja auch nicht die Beschaffenheit
unseres durchblickenden Auges erkennen - die gute Nachricht ist aber,
dass wie es auch gar nicht müssen.
Wenn du aufhörst, die Welt durch die Brille deines ständig bewertenden
Verstands zu sehen, wirst du feststellen, das alles genauso, wie es ist,
perfekt ist - alles ist gleich wichtig, gleich richtig, ein perfekter Ausdruck
der Qualität des universellen Seins in diesem Augenblick. Auch wenn dein
Verstand es nicht nachvollziehen kann: Du bist schon am Ziel und brauchst
nur noch das Göttliche jeden Moment angemessen ausdrücken.
"Tröstet euch: Ihr würdet Mich nicht suchen,
wenn ihr Mich nicht schon
gefunden hättet."
Wenn du hier angekommen bist, bleibt dir nur noch zu sein, da zu sein, im Fluss des Lebens zu sein. Und zu genießen. Osho hat das mal sehr schön ausgedrückt:
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Life is the eternal present Life is not separated from us If you are not thinking Here and now |